Der Vortrag von Christian Hänsel (40, Dipl.-Kfm.) am 15.12.2025 befasst sich mit der Frage, warum Immobilien eine geeignete und nachhaltige Form der Wertanlage darstellen.
Der Vortrag von Christian Hänsel (40, Dipl.-Kfm.) am 15.12.2025 befasst sich mit der Frage, warum Immobilien eine geeignete und nachhaltige Form der Wertanlage darstellen. Zu Beginn wird herausgestellt, dass Immobilieninvestitionen gegenüber klassischen Geldanlagen mehrere strukturelle Vorteile besitzen. Dazu zählen insbesondere planbare und langfristig stabile Mieteinnahmen, die Möglichkeit zur Nutzung von Fremdkapital und damit verbundener Hebeleffekte, steuerliche Vorteile sowie der Aufbau von realen Sachwerten, die einen Schutz vor Inflation bieten.
Ein zentraler Punkt des Vortrags ist die Analyse des deutschen Immobilienmarktes. Obwohl Deutschland zu den wirtschaftlich stärksten Ländern der Welt zählt, liegt die Wohneigentumsquote mit rund 43,9 Prozent vergleichsweise niedrig. Daraus ergibt sich ein hohes Potenzial an Mietern und eine dauerhaft hohe Nachfrage nach Wohnraum. Diese Marktsituation spricht aus Sicht des Referenten klar für Investitionen in Wohnimmobilien, da stabile Vermietbarkeit und kontinuierliche Einnahmen wahrscheinlich sind.
Zur Verdeutlichung der Ertragsunterschiede zwischen klassischen Sparformen und Immobilieninvestitionen wird ein Rechenbeispiel vorgestellt. Ein monatlicher Sparbetrag von 200 Euro, der in einen herkömmlichen Sparvertrag investiert wird, führt zu einem jährlichen Ertrag von etwa 120 Euro. Wird derselbe Betrag hingegen in eine Immobilie investiert, kann ein jährlicher Ertrag von rund 4.000 Euro erzielt werden (der freilich in der Immobilie gebunden ist). Dieses Beispiel unterstreicht die höhere Renditechance von Immobilieninvestitionen, insbesondere durch die Kombination aus Mieteinnahmen und Wertsteigerung.
Eine wesentliche rolle spielt die Inflation. Während reine Sparanlagen über einen Zeitraum von 30 Jahren einen realen Wertverlust von etwa 45 Prozent erleiden können, zeigen Immobilien im gleichen Zeitraum eine Wertsteigerung von rund 81 Prozent. Immobilien werden somit als wirksamer Inflationsschutz dargestellt, da sie ihren realen Wert nicht nur erhalten, sondern langfristig steigern können.
Abschließend wird das sogenannte „Fix-&-Flip“-Modell erläutert. Dieses Erwerbsmodell beschreibt den Kauf einer vergleichsweise günstigen Immobilie, deren anschließende Sanierung und den späteren gewinnbringenden Verkauf. Laut Referent eignet sich dieses Modell sowohl für Privatpersonen als auch für professionelle Investoren und bietet bei sachgerechter Umsetzung attraktive Ertragsmöglichkeiten.
Unter dem Strich stellt sich weniger die Frage, ob Immobilien eine sinnvolle Wertanlage sind – sondern eher, warum man nicht schon früher damit begonnen hat.
Für Mitglieder: hier kann man den Vortrag in Gänze nachlesen https://krefeld-gelduba.lions.de/c/document_library/get_file?uuid=ebbbf26d-44ae-9182-dc41-7802803cf6c4&groupId=87863680




